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Kolumne am schwarzen Freitag: That´s it – the Brexit!

Nun ist es also tatsächlich passiert! Die Briten haben mit 51,9 Prozent der Stimmen für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt. Zuletzt waren sich Beobachter doch recht sicher, dass die Briten für "Remain" stimmen. Die Märkte haben geschockt reagiert. Die Aktienmärkte und das Britische Pfund sowie der Euro gegenüber anderen Währungen gaben heftig nach. Der DAX beispielsweise hatte im Tief 1.051 Punkte gegenüber dem Donnerstagsschlusskurs verloren. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses (Freitag ca. 12 Uhr) hatte der deutsche Leitindex jedoch schon wieder circa 380 Punkte davon aufgeholt. Der Euro verlor gegenüber dem US-Dollar zeitweise gut vier Prozent, konnte sich aber ebenfalls nach dem ersten Schock wieder etwas erholen.

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Die sicheren Häfen hingegen wurden stark gesucht! Der Goldpreis schoss in einer ersten Reaktion von 1.256 Dollar auf 1.358 Dollar je Feinunze. Analog zur Intraday-Erholung des DAX gab aber auch der Goldpreis wieder nach. Der Euro/Japanische Yen reagierte besonders heftig, da er doppelt reagierte: Der Yen als einer der beliebtesten "sicheren Häfen" gesucht und gleichzeitig der Euro aus Sorge um die Europäische Union auf den Markt geschmissen. Die Folge: Vom Tageshoch kurz vor Bekanntgabe des Endergebnisses stürzte der Euro/Yen in der Spitze um gut zehn Prozent (!). Das ist für eine Währung schon ein Erdbeben der Stärke 9,1 auf der Richter-Skala. Allerdings konnten sich nach dem ersten Schock auch hier die Wogen wieder etwas glätten und der Euro wieder gut vier Prozent zulegen.

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Die Frage, die sich Anleger nun stellen: War das nur eine hysterische Schock-Reaktion oder der Anfang eines längeren Abwärtsstrudels? Sicher kann man die Frage natürlich nur ex-post beantworten. Doch ich bin fest davon überzeugt, dass die Abstimmung k einen längerfristigen Abwärtstrend einläutet. Denn auch wenn es jetzt entschieden wurde, sollte man bedenken: Nun gibt es erst einmal die sogenannten Austrittsverhandlungen. Diese werden zäh und lang. Denn die Briten wollen eigentlich die Vorteile, die die EU ihnen verschafft, weiter nutzen, nur eben nicht mehr die Nachteile haben. Das kann die EU natürlich nicht zulassen, weil dann würden ganz sicher viele andere EU-Länder diesem Beispiel folgen. Das heißt aber auch, die Verhandlungen werden zäh und langanhaltend. Einige Experten gehen davon aus, dass es bis zu zwei Jahren dauern kann, bis alles ausgehandelt ist. Genug Zeit für den Markt also, die Folgen langfristig und zur Abwechslung mal rational zu verarbeiten. Man kann durchaus auch davon ausgehen, dass am Ende als Mindestmaß an weiterer Zusammenarbeit ein recht freier Handel bleiben wird. Das ist jedoch die größte Sorge der Märkte, dass der Handel und somit die Wirtschaftsleistung negativ beeinflusst würde.

Ob es schon am Freitag wieder endgültig dreht, ist schwierig zu sagen. Doch ich bin fest überzeugt, dass wir gerade nur eine übertrieben hysterische Reaktion sehen. Irgendwann in den nächsten Tagen dürfte die ideale Einstiegsgelegenheit kommen!

In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende!

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