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Krisen-Küche geöffnet: Asiatisch oder griechisch?

Von Carsten Englert

Frankfurt, 10.07.2015: Angesichts der vielen potenziell extrem bedrohlichen Krisen, notiert der DAX noch erstaunlich nahe an seinem Rekordhoch!

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Das Jahr 2015 ist nun etwas mehr als zur Hälfte vorbei. Man kann schon jetzt sagen, dass das Finanzmarktjahr als ein Jahr der multiplen Krisen in die Annalen eingehen wird. Die Ukraine- Krise ist eine Dauerbrenner, der derzeit eigentlich kaum noch beachtet wird, aber kaum an Brisanz verloren hat. Im Gegenteil, das Säbelrasseln zwischen Nato-Schergen und Putin-Schergen wird immer lauter. Dann ist da noch eine weitere Dauerbrenner-Krise, die uns sogar schon noch länger als die Ukraine beschäftigt: Griechenland. Ein ewiges hin und her, Finten, Provokationen und abgebrochene Verhandlungen. Ein ständiges Wechselbad der Gefühle für Anleger zwischen Hoffen und Bangen.

Nun deutet sich noch der Schatten einer weiteren Krise an. Und diese, wenn sie sich tatsächlich materialisiert, könnte die Mutter aller Finanzmarktkrisen werden. In China befinden sich die Aktienmärkte im freien Fall. Zumindest zeitweise. Aktuell konnte die chinesische Regierung mit milliardenschweren Eingriffen den Abwärtstrend stoppen. Und noch ist es auch kein echter Crash, sondern nur die Reduzierung einer abartigen Überhitzung! Nehmen wir den Shanghai A Share Index. Diese explodierte zwischen dem 9. März und dem 15. Juni von 3.351 auf 5.423 Punkte. Ein Plus von 61,8 Prozent in etwas mehr als drei Monaten. Vor genau einem Jahr stand der Index übrigens bei 2.134 Punkte. So betrug das 11-Monats-Plus in der Spitze sogar unfassbare 154 Prozent. Bislang wurde also nur die Übertreibung abgebaut. Doch die Angst davor, dass es nun eine Übertreibung nach unten gibt, ist groß, zumal das Tempo der Korrektur teilweise beängstigend ist. Es ist auch nicht selten, dass nach einer Übertreibung nach oben zum Ausgleich eine Übertreibung nach unten folgt.

Und was macht der DAX bei all den Krisen? Er testet heute wieder die 11.000-Punkte-Marke. Damit ist er nur weniger als zehn Prozent von seinem Allzeithoch weg. Er notiert immer noch mehr als 30 Prozent über dem Stand des letzten Oktobers. Der DAX ist angesichts der Vielzahl der Krisen und angesichts der Heftigkeit der Krisen beeindruckend unbeeindruckt! Selbst vor diesem potenziell schicksalshaften Wochenende, gibt der DAX wieder Gas. Ein dickes Kompliment für unseren Leitindex! Sollte es am Sonntag doch glimpflich ausgehen und eine Einigung zwischen Griechenland und den Gläubigern stattfinden, dürfte am Montag eine mächtige Rallye starten - sofern nicht wieder Chinas Aktienmarkt massiv einbricht ?

In diesem Sinne: Ein schönes und erholsames Wochenende!

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