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Energierevolution: Tesla auf der Überholspur!

von Carsten Englert

Der norwegische Staatsfonds gilt mit seinen 835 Milliarden Euro Volumen als einer der einflussreichsten. Nun macht der Fonds nach Vorgaben der Regierung auch Politik. Umweltpolitik. Das scheint auf den ersten Blick paradox, hat Norwegen seinen gigantischen Reichtum doch mit Öl und Gas verdient. Das soll auch so bleiben. Dennoch kann man Norwegen eine Vorreiterrolle in der Energiepolitik zugestehen. So fahren in keinem Land prozentual mehr Tesla-Automobile rum als in Norwegen. Kein Wunder. Die teuren Autos werden stark gefördert und die Fahrer erhalten allerlei Vergünstigungen. So dürfen Tesla-Fahrer im Stau zum Beispiel als einzige die Bus-Spur mitbenutzen. Dazu kommt, dass in Norwegen 98 Prozent des Strombedarfs durch Wasserkraft gedeckt werden. Dieses Norwegen hat nun beschlossen, dass der Staatsfonds nicht mehr in Unternehmen investieren darf, die ihren Umsatz zu mehr als 30 Prozent im Kohle-Geschäft erzielen. Dazu zählt unter anderem auch RWE. An den Essenern halten die Norweger bislang noch Anteile von mehr als 300 Millionen Euro.

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Die neue Richtlinie des Staatsfonds zeigt aber auch, dass der Trend hin zu einer modernen Energiegewinnung und Energiepolitik immer mehr an Dynamik gewinnt und damit auch unumkehrbar sein dürfte. Und das ist auch gut so! Die Erde wird es uns danken, wenn wir auf E-Autos umschwenken, sofern der Großteil des Stroms regenerativ erzeugt werden wird. Aber auch der restliche Strom wird zu immer größeren Teilen regenerativ erzeugt werden. Das ist auch für uns Anleger ein spannendes und höchst relevantes Thema. Durch den großen Umbruch bietet sich viel Potenzial für junge innovative Unternehmen, von kleinen und mittleren Unternehmen zu Big Playern zu werden. Es dürfte sich für Anleger lohnen, mit diesem Thema auseinander zu setzen. Dabei sollte man nicht nur, aber auch, auf alten Pfaden denken. Ein alter Dauerbrenner ist nach wie vor ein Profiteur der Energiewende: Nordex. Das Unternehmen wächst stürmisch. Auch SMA Solar sollte man vielleicht doch noch nicht abschreiben, wie sich derzeit zeigt. Als ein Antreiber des Wandels dürfte auch Tesla gesehen werden. Wie richtig der Visionär Elon Musk liegt, zeigt, welche etablierten Megakonzerne ihm Nacheifern. So soll Apple derzeit (siehe auch Kolumne der Vorwoche) mit 1.000 zum Teil von den Automobilgrößen abgeworbenen Experten an der Entwicklung eines E-Autos arbeiten und damit auf Teslas Spuren wandeln. Nun hat Daimler angekündigt, dass es auch bald einen stationären Energiespeicher ähnliche der "Powerwall" von Tesla geben wird. Großes Potenzial haben aber auch kleinere innovative Formen, wie beispielsweise die leider nicht börsennotierte deutsche Lichtblick, die mit Hilfe ihrer Technologie die ganzen Powerwalls und Nachahmer vernetzen will, um sie quasi zu einem Großkraftwerk zusammenzuschalten und somit die Schwankungsproblematik von Energienetzen mit hohem regenerativen Anteil zu lösen.

Es gibt viele Ideen und viele Möglichkeiten für Unternehmen auf diesem Spielfeld. Wer oder was am Ende dabei wirklich ganz groß raus kommt oder ganz groß scheitert, ist natürlich schwierig präzise vorherzusehen. Doch das Thema ist zu wichtig, um es außen vor zu lassen und dürfte der nächste große Megatrend an der Börse werden nach dem Internet. Doch Anleger sollten nicht blind in alles investieren, was dieses Thema auf den Fahnen stehen hat. Auch das hat das Internet gelehrt. Dort gab es am Anfang sehr viele gute Ideen und auch viele schlechte. Die allermeisten davon sind untergegangen. Doch am Ende hat das Internet der Welt gigantische Produktivitätsfortschritte gebracht und es sind auch einige Konzerne zu Giganten geworden. Daher sollten Anleger alle Artikel und Berichte zu den Themen Energierevolution und Elektroautomobile/Batterien enthusiastisch aufsaugen. Anleger sollten sich dabei auch nicht von Rückschlägen entmutigen lassen. Auch im Investoren-Kompass wird es immer wieder um dieses Thema gehen. Es dürfte sich daher lohnen auch diesen weiter zu lesen! Die Leser haben mit den meisten im Artikel genannten Unternehmen schon erfreuliche Gewinne erzielt. Schauen Sie also weiterhin regelmäßig in den kostenlosen Börsenbrief!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein energetisches Wochenende!

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