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Eine neue Gold-Ära wird kommen

Von Carsten Englert

Frankfurt, 16.07.2015: Gold ist seit je her der Stoff aus dem die Träume und die Mythen sind. Doch in letzter Zeit sind es für die Anleger eher die Albträume. Krisen hier, Krisen da. Doch der Goldpreis kommt immer weiter unter die Räder. War Gold früher nicht immer eine Krisenwährung? In der Tat, aber Gold war schon immer vor allem eine Krisenwährung für den Krisenfall Inflation. Doch genau diese Krise ist bislang ausgeblieben. Bislang.

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Vor diesem Hintergrund war die heutige Pressekonferenz der EZB interessant. Laut Mario Draghi wird die Inflation zunächst schwach bleiben, danach aber zunehmend steigen. Dennoch bleibt die EZB dabei, bis September 2016 ihre Anleihekäufe fortzusetzen. Draghi sagte auch, dass die Kreditdynamik verbessert hat und dass die Geldmenge nun schneller wächst.

Zumindest in Deutschland kommt da noch der zunehmende Lohndruck hinzu. Die Basis für steigende Preise ist damit gelegt. Ein weiterer wichtiger Faktor für eine höhere Preisdynamik sind die Rohstoffpreise. Weil diese auf breiter Front in den letzten Jahren eingebrochen sind, sind die Produzentenpreise auch weit entfernt davon gewesen, einen Aufwertungsdruck zu verspüren. Auch im laufenden Jahr verzeichnen viele Rohstoffe wieder Minuszeichen. Aber nicht mehr alle! Mais und Weizen sowie Kaffee sind seit dem Jahreswechsel wieder teurer geworden.

Doch viel wichtiger noch: Auch der Benzinpreis ist wieder deutlich teurer geworden. Da nahezu alle Produkte irgendwann transportiert werden müssen, wirkt sich das mit Verzögerung besonders stark auch auf die Verbraucherpreise aus. Noch ist es aber nicht soweit. Daher ist es auch logisch, dass der Goldpreis nun weiter fällt. Zumal die Fed-Chefin Janet Yellen diese Woche andeutete, dass es in diesem Jahr noch zu einer Zinserhöhung kommen könnte. Das ist schlecht für den Goldpreis. Denn erstens ist Gold nicht nur Krisenwährung, sondern auch Investment-Ersatz in zinsarmen bis zinsfreien Zeiten. Und zweitens bremsen steigende Zinsen tendenziell auch die Inflation aus.

Das große Aber: Es ist nicht mit einer echten Zinswende zu rechnen, dafür ist die Wirtschaft zu fragil und die USA zu überschuldet. Höhere Zinsen würden ja auch für den amerikanischen Staat einen höheren Schuldendienst bedeuten. Daher wird es - wenn überhaupt - nur eine symbolische Erhöhung sein. Und die Inflation wird in Gang kommen, das sieht ja selbst die EZB so. Daher sollten sich Anleger, zumindest wenn sie noch nicht in Gold investiert sind, über den Rückgang freuen. Vielleicht ist es der finale Ausverkauf bevor dann die Gold-Rallye losgeht. Das könnte in ein paar Wochen oder Monaten ideale Einstiegskurse bedeuten!

In diesem Sinne: Ein schönes und erholsames Wochenende!

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